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Alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler der KGS in Dorf Mecklenburg sind herzlich zu einem Ehemaligentreffen eingeladen. Dieses findet am Freitag, dem 27.12.19 von 18.00 bis 22.00 Uhr im Kreisagrarmuseum unten auf der Märchenwiese statt. Dort kann man alte Bekannte, Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitschüler/innen treffen. Die Klasse 11 I greift die Idee auf, dass zu Weihnachten viele Ehemalige nach Hause kommen und sich freuen würden, neben den Feierlichkeiten im Familienkreis auch weitere alte Bekannte wiederzusehen. Daher lädt die Klasse zu Bratwurst und Feuerschale, Glühwein und Waffeln ein, um diese Begegnungen in rustikaler Atmosphäre zu ermöglichen. Gleichzeitig hoffen die Elftklässler auf Einnahmen zugunsten der Finanzierung ihrer eigenen Abifeier in anderthalb Jahren.

 

In der vergangenen Woche waren unsere Elftklässler beim Planspiel „Pol&IS“ in Torgelow, um etwas mehr über internationale Politik zu erfahren. Hier einige Schülerberichte:

Nach einer dreistündigen Busfahrt, dem Beziehen der Zimmer und einem Mittagessen wurde es politisch. Wir wurden in neun verschiedene Regionen eingeteilt, in denen jeweils drei Schüler gearbeitet haben. Zusätzlich gab es die Weltpresse, die NGOs (Greenpeace, etc.), die Weltbank und den UN-Generalstand. Hier ein Einblick in die einzelnen Aufgaben: Jede Region (Afrika, Japan, Südamerika, Europa, Russland, Arabien, Nordamerika, China und Indien) hatte einen Wirtschaftsminister, der sich um den Geld- und Ressourcenbestand kümmerte. Ein Staatsminister nahm an der Weltkarte beispielsweise Stationierungen von Truppen und Entwicklungshelfern vor und dessen Regierungschef schrieb die Programme, die politische Probleme und Umweltfragen lösen sollten. Außerdem schloss er mit den Regierungschefs der anderen Regionen Verträge und hielt Konferenzen ab. Die Weltbank kontrollierte die finanzielle Lage jeder Region und unterstützte z.B. durch Kreditvergabe. Der UN-General prüfte Verträge, hielt Reden und überblickte zudem alles. Für die fortlaufende Berichterstattung war die Weltpresse zuständig. Zu Beginn eines jeden Pol&IS-Jahres, das ca. 4-5 Std. dauerte, lieferten uns die Journalisten eine 5-minütige Zusammenfassung der Geschehnisse, die sich auf die Wirtschafts-, Umwelt- und Staatssicherheitsprobleme in den einzelnen Regionen bezogen.

Die Pol&IS-Jahre sahen so aus, dass jede Region intern nach Problemlösungen suchte und sich über diese dann mit allen Regionen verständigte. Einer weiteren internen Beratung folgte ein G9-Gipfel der Regierungschefs oder eine Klimakonferenz. In der Zwischenzeit verhandelten die Wirtschaftsminister untereinander, um Wirtschaftskrisen sowie Hungersnöten vorzubeugen. Währenddessen gingen die Staatsminister gegen Aufstände und politisch gefährliche Gruppen vor. Ein weiteres Treffen aller, in denen Ergebnisse präsentiert wurden, endete dann mit einer Rede zum Jahresabschluss. Darin ging es um erreichte Ziele und Ausblicke in das Folgejahr.

Nach drei Pol&IS-Jahren, die uns, begleitet von den Jugendoffizieren, viel Spaß gemacht haben, können wir sagen, dass es sehr lehr- und informationsreich war. Was alles dazugehört, Länder politisch und wirtschaftlich zu führen, zu verbessern und den Weltfrieden zu erhalten, ist nun erst richtig deutlich geworden. Ein Rat von uns: Jeder sollte diese Erfahrung einmal machen, um zu sehen, wie komplex Weltpolitik ist.

Unsere Planspielwoche hatte einen besonderen Abschluss: In Swinemünde erfuhren wir etwas über die Geschichte der Stadt, besonders im Zweiten Weltkrieg, besuchten die Kriegsgräberstätte Golm und machten einen Rundgang. Selbst ein bisschen Polnisch haben wir gelernt, um uns bei der Stadtrallye durchfragen zu können.

Für uns war diese Woche eine gelungene politische Weiterbildung und ein schönes Klassenerlebnis.

Text: Virginia Anlauf, Anthea Kascha, Luis Gerschau, Fynn Hanczyk, Sarah Berg, Jannick Bornitz, Tim Behrens, Morten Wirth, Fr. Pabst, Fr. Taugerbeck

 

Tisa von der Schulenburgs Geburtstag ist der 7. Dezember. Gefeiert wurde an der KGS Dorf Mecklenburg, die ihren Namen trägt, einen Tag früher – und zwar literarisch, musikalisch und projektorientiert. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-12 rezitierten wieder um die Wette, die Bläser unterhielten das Publikum in den Bewertungspausen, in denen die Köpfe der Lehrerjurys rauchten und in den 5. Klassen wurde zusätzlich wieder ein Projekt zu Tisa veranstaltet, dessen Ergebnis am 25.01.2020 beim Tag der offenen Tür zu sehen sein wird.

Auf der Bühne im Foyer der Schule gab es auch in diesem Jahr wieder klassische Stücke wie Goethes „Prometheus“, „Der Zauberlehrling“ oder Fontanes „John Maynard“. Aber auch moderne Stücke wie „Grapefruit“ von Julia Engelmann oder Rezitationen aus modernen Songtexten waren zu hören, ebenso wie die lateinische Version von „Rudolph, the red-nosed reindeer“.

Die Besten der Jahrgangsstufen waren Arthur Taube (Kl. 5), Levin Kascha (Kl. 6), Charlize Maaß (Kl. 7), Lenya Pahl (Kl. 8), Lene Bieschke (Kl. 9), Oliver Heilmann (Kl. 10), Virginia Anlauf (Kl. 11) und Leonard Derer (Kl. 12). Die Zweit- und Drittplatzierten trennten häufig nur wenige Punkte von den Siegern, sodass sie ein ebenso großes Lob verdient haben.

Wieder einmal war der Wettbewerb ein gelungener Höhepunkt des Schuljahres und eine schöne Einstimmung auf die besinnliche Jahreszeit.

Ein großes Dankeschön geht an alle Vortragenden, an die Musiker, an Frau Schleuß für die Organisation und Betreuung sowie an die Juroren und die Bühnenbauer, -bildner und Helfer.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr.

 

Im November gibt es bereits seit mehreren Jahren Gastlehrer an unserer Schule. Sie kommen aus den verschiedensten Ländern und möchten etwas über das deutsche Schulsystem erfahren und auch praktisch den Unterricht erleben. Nachdem in den vergangenen Jahren schon Lehrerinnen aus Georgien, Usbekistan, Rumänien und China ein Hospitationsprogramm an der KGS absolvierten – und uns ganz nebenbei auch viel über ihre eigenen Länder erzählten – durften wir in diesem Jahr eine Lehrerin aus Asunción, der Hauptstadt Paraguays in Südamerika, begrüßen. Frau Mussi ist Deutschlehrerin an der Deutschen Schule Asunción und war sehr interessiert daran, den Unterricht in ihrem Heimatland mit dem in Deutschland zu vergleichen. Aus diesem Grund sah sie sich viele verschiedene Unterrichtsstunden an: Sie war begeistert von dem Kunstunterricht, der ganz anders ablief als bei ihr zu Hause, sie staunte über das Fach Astronomie, sie fand es gut, wie die Schüler der 9. Klasse bereits debattieren konnten. Im Deutsch- und Fremdsprachenunterricht bei verschiedenen Lehrern hospitierte sie mit großem Interesse und konnte vergleichen, welche sprachlichen Fähigkeiten die Schüler in welcher Klassenstufe erreichen sollten. Doch lassen wir sie einmal kurz selbst zu Wort kommen: „Die Zeit hier war wirklich toll. Ich habe viel gesehen, hatte aber auch die Möglichkeit, meine neuen Erfahrungen zu reflektieren. Die Pausenzeiten fand ich schön, denn bei uns an der Schule haben die Schüler kaum Zeit, zu essen. Hier haben die Kinder viel mehr Zeit, sich zwischen den Stunden zu erholen. Mir ist auch aufgefallen, dass sich die Schüler hier ganz anders kleiden als bei uns – denn bei uns tragen sie Schuluniform. Aber genau wie in Paraguay gibt es hier eine Menge interessierter Kinder, die sehr viele Fragen stellen und wissbegierig sind. Ich habe auch viel darüber gelernt, wie Demokratie an der Schule funktionieren kann, denn ich durfte bei einem Klassenrat dabei sein. Es hat mir sehr gefallen, wie dieser durchgeführt wurde.“

Drei Wochen gingen so schnell vorbei. Nicht in jeder Klasse konnte sie Stunden verbringen, aber wir sind dankbar für die neuen Einblicke in eine fremde Kultur, die wir durch ihre Anwesenheit gewinnen konnten. Sie selbst wird schon am Montag nach Hause fliegen – direkt in die Sommerferien Paraguays.

 

Text/Foto: Sei.

Dorf Mecklenburg freute sich in diesem Jahr über die große Anzahl an Besuchern, die am 1. Advent den Weg in die weihnachtlich geschmückte Mehrzweckhalle fanden, um die Adventszeit traditionell mit den Bläserklassen unserer Schule einzuläuten.

Unter Leitung von Frau Radtke, Herrn Praetorius und Frau Lange-Wolff, die auch moderierend durch das Programm begleiteten, zeigten sowohl die 5. und 6. Klassen als auch die erfahrenen Schüler der Jahrgänge 7-10, was sie können. Erstmalig erlebten die Zuschauer außerdem die Bläser der 11. Klassen, die in diesem Jahr in einem Musik-Ensamble-Kurs ihre Fähigkeiten weiter ausbauen konnten.

Unterstützung bekamen die Orchester unter anderem von ihren 8 Registerlehrern sowie von Herrn Ruby, der während des Probenwochenendes spontan entschied, seine 5. Klässler auf der Trompete zu begleiten.

Dabei kam das Publikum, darunter der Bürgermeister Herr Biemel, der ehemalige Bürgermeister Herr Tribukeit, die Landtagspräsidentin Frau Hesse, die Abgeordnete Frau Tegtmeier sowie Herr Rhode, Amtsleiter des Amtes Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen, musikalisch voll auf seine Kosten. Neben traditionellen Weihnachtsliedern wie „Jingle Bells“ oder dem Evergreen „Last Christmas“ sorgten auch die Titelmelodie der Serie „Game of Thrones“ oder die Filmmusik aus „Der Fluch der Karibik“ für viel Unterhaltung. Ein Highlight bildete auch der bekannte Song „Schrei nach Liebe“, der, gesponsert durch Familie Lohmeier, extra für Bläser arrangiert worden war.

Zahlreiche Kuchen, Kekse sowie gebrannte Mandeln, die die Eltern der 5. und 6. Klassen verkauften, ließen vorweihnachtliche Stimmung aufkommen. Auch der Förderverein mit Frau Runge und Frau Berg war mit einem Basar vertreten und verkaufte Überraschungspakete. Der Förderverein bedankt sich bei den Besuchern für die über 200 €, die an diesem Nachmittag als Erlös zusammenkamen.

Wir wollen uns an dieser Stelle für die Unterstützung durch den Förderverein bedanken, ohne den einige Projekte in diesem Jahr nicht so hätten stattfinden können. Außerdem ein herzliches Dankeschön an die Siebdruckerei Körner aus Dorf Mecklenburg, die auch in diesem Jahr die T-Shirts der Bläser sponserten.

Allen Beteiligten sowie Besuchern des Konzerts wünschen wir eine besinnliche Adventszeit.

Text: Fr. Wolf, Foto: Fr. Buchholz

Die Kollegen der Fachschaft Geschichte und weitere Interessierte erlebten am Samstag einen schönen Tag der Weiterbildung im Grenzhus Schlagsdorf. Die Führung durch Herrn Wagner, den Leiter der frisch modernisierten Bildungsstätte, durch das Haus und den Außenbereich war sehr interessant. So erlebten wir, dass es fast unmöglich war, den Streckdrahtzaun ohne Hilfsmittel zu überwinden. Und wir staunten, dass es 600.000 Fälle des Seitenwechsels von West nach Ost gab. Besonders beeindruckend war die Schilderung der heldenhaften Tat Michael Gartenschlägers, dem es gelang, die Selbstschussanlage vom Westen aus abzubauen, den dritten Versuch aber mit dem Leben bezahlte.

Text/Fotos: Fr. Radtke

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