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...oder: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er ´was erzählen.

Gepäck einpacken in strömendem Regen – das gab es auch noch nie. Dann jedoch verlief die Fahrt ruhig und angenehm: Auf dem Handy daddeln, Musik hören, Stadt-Land spielen, Lügengeschichten erzählen, es muss einem schon etwas einfallen, um 22 (!) Stunden Busfahrt, inklusive Passkontrolle und Fährüberfahrt, gut zu überstehen. Das war aber nicht das Problem, der Anblick der Kalkfelsen von Dover bei unserer Ankunft entschädigte uns schon etwas für die schlaflose Nacht. Schlimm war der strömende Regen, der in Bournemouth gegen Mittag einsetzte, und da wir erst um 18.00 Uhr von unseren Gasteltern abgeholt werden sollten, hatten wir viel Zeit zu überbrücken. Der wirkliche Schock kam aber erst, als man uns sagte, dass es für 19 Schüler keine Gastfamilie geben würde. Vollkatastrophe, die ersten Tränen rollten. Alle Pläne und Listen wurden geändert: Für zwei Schüler wurde noch eine Gastfamilie gefunden, die „restlichen“ 17 sowie Herr Leinigen wurden in der „Residence“, einem Studentenwohnheim, untergebracht. (Appartements mit je sechs Zimmern (inkl. Du & WC) und einer Küche.) Essen im Restaurant, ca 7 min. Fußweg. Alle anderen Schüler fanden echt gute Gastfamilien, allerdings sehr weit entfernt von einander. „Wir haben eine sehr hilfsbereite, freundliche und offenherzige Familie abbekommen“, so Leonard, Nils, Marten und Fabian. „ Am ersten Abend gab es in der Residenz einige Probleme, weil auch die Leute dort von unserer Ankunft überrascht waren, aber am nächsten Tag war alles geklärt und es wurde sehr gemütlich“, sagen Cinja, Michelle und Lucy. „Abends gibt es spannende Runden mit gemeinsamen Spielen und gemütliches Kakaotrinken“, ergänzen Johannes, Leonie, Max, Arne und die anderen.

Am Mittwochvormittag war immer noch „frei“, und da hatten sich unsere Lehrer einen Ausflug ans Meer ausgedacht, nicht dass in Bournemouth kein Meer wäre! Aber es war total toll. Wir sind einen Weg auf der Steilküste entlang gewandert und hatten eine ziemlich weite – Sicht, und obwohl das Wetter nicht klar war, konnten wir die Isle of White mit den Needles sehen! Als wir wieder unten am Strand waren, machten wir ein Picknick, allerdings nur mit unseren Lunchpaketen, die sind aber auch in Ordnung. Natürlich haben wir viele tolle und verrückte Fotos gemacht!

Am Donnerstag waren wir in Winchester, David, der schon mindestens 75 Jahre alt ist, war unser Guide. Er hat uns viel über die ehemalige Hauptstadt von England (na, das war schon ganz lange her) und über Alfred the Great erzählt, über die Ritter der Tafelrunde und über Henry VIII, der auch unbedingt einen „round table“ haben wollte. Alles war gut verständlich. Einige von uns besichtigten noch die Great Hall, in der sich die Ritter getroffen und über „bad guys“ gerichtet haben.

Nach dem Unterricht heute fahren wir nach Portsmouth, alte Schiffe besichtigen – was das wohl wird, auf der HMS Victory, das war Lord Nelsons Schiff, herum zu klettern?

(Michelle Witt u. Mrs. Pe.)

 

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