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Kurz vor Beginn der ersten Stunde enterte am Freitag vor den Osterferien eine Schar Freibeuter – umgangssprachlich auch Piraten genannt – das Schulgelände der KGS Dorf Mecklenburg. Mit Lippenstiften bewaffnet stürzten sie sich auf unschuldige Schüler und Lehrer, die sich auf den Schulhof begaben, und bemalten sie mit geheimnisvollen Symbolen.

Nur wenig später wurde das Hauptschiff gesichtet, auf dem sich der Kapitän und die beiden Anführer der Piratenmeute befanden. Zielsicher wurde das Boot auf den Schulhof gesteuert und fest vertäut.

„Heute Abi, Captain Morgɐn – 12 Jahre Rum“: so lautete in diesem Jahr das Motto der Abiturienten für ihren letzten Schultag.

Während sich Schüler und Lehrer traditionell durch die Schulgebäude kämpfen mussten, bauten die Zwölftklässler alles für ihre Spiele auf, die in der ersten und zweiten Pause stattfanden. Die Fünftklässler wurden mit einer Überraschung in ihren Räumen begrüßt. Nachdem sie ein Rätsel gelöst hatten, durften sie sich auf einen Süßigkeitenschatz freuen.

Mit Spielen, Quizrunden und sportlicher Betätigung vergingen die Pausenzeiten wie im Flug. Natürlich durfte dabei auch die schon traditionelle „Taufe“ der Oberstufenlehrer nicht fehlen: von Captain Picasso über den Allwissenden Aal bis zur Quirligen Krabbe war alles dabei.

Toll gemacht, Klasse 12!

Jetzt bleibt uns nur noch, allen ganz fest die Daumen fürs Abitur zu drücken.

(Text und Bilder: Sei.)

 

 

 

 

 

„Mottowoche!!!“ Die Abiturprüfungen stehen vor der Tür und wer es vorher nicht wusste, hat es spätestens in den vergangenen Tagen mitbekommen. Unsere Zwölftklässler ließen sich wieder witzige Verkleidungen einfallen und saßen als Zeichentrickfiguren, in Schlafanzügen, Schlappen und Bademänteln und im Partydress der 80er Jahre in ihren letzten Unterrichtsstunden.

Wir sind gespannt, was uns am Freitag erwartet, wenn es dann heißt: „Letzter Schultag!!!“

 

 

 

 

 

Vom 21.-23.03.2017 besuchten die 10. Klassen der KGS Dorf Mecklenburg für je einen Tag die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin. Die Schüler bekamen einen Einblick in die Geschichte des KZ-Außenlagers Wöbbelin, haben viel über die Zeit des Nationalsozialismus erfahren und einige, ihnen gestellte Aufgaben erledigt.

Am Donnerstag um 8 Uhr startete die Klasse 10II in Begleitung von Frau Pabst ihren Tag in mit einer Busfahrt zur KZ-Gedenkstätte Wöbbelin. Hier bekam die Klasse einen informativen Vortrag über das Außenlager des Hamburger KZ Neuengamme und eine Führung durch das ehemalige Lagergelände, auf welchem mittlerweile ein Wald gewachsen ist. Anschließend legte jeder Schüler eine Rose auf je einen der über 800 Gedenksteine für die Opfer aus über 20 Nationen nieder.

Danach fuhren die Jugendlichen zum Museumsgebäude der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, wo sie die Ausstellung „Zehn Wochen Konzentrationslager Wöbbelin“ begutachteten. Dort erhielten sie u. a. zahlreiche Informationen zum Lageralltag der Häftlinge sowie viele weitere historische Fakten.

Gegen 12 Uhr trat die Klasse schließlich die Rückfahrt von diesem sehr interessanten Projekttag an, der einige Schüler zum Nachdenken angeregt hat.

 

Richard Sternitzky (Kl. 10II)

 

 

 

Am Freitag ist es soweit: Die letzten Proben sind abgeschlossen, der 11er-Kurs „Darstellendes Spiel“ hat sich zwei Semester auf das Stück von Marlene Skala „Räuber. Schiller für uns“ vorbereitet und lädt am 24.03. ab 18.30 Uhr ins Foyer (Haus IV) der KGS Dorf Mecklenburg ein. 19.00 Uhr geht es dann los. Erwachsene zahlen 4 Euro, Schüler 3 – wenn es dann noch Karten gibt. Der Vorverkauf hat schon begonnen. Die Einnahmen und der Erlös aus Getränke- und Snackverkauf gehen in die Abikasse der 11. Klassen.

Wie heißt es im Mecklenburgischen Staatstheater vor jeder Premiere: Ein herzliches Toi Toi Toi für das Debüt!

 

Eine solch attraktive Räuberbande hat man selten gesehen! Eher noch nie. Dazu intelligent (Politikstudentin, Sozialpädagogin, Computerexpertin, etc.) und unterwegs im Zeichen der Bedürftigen. Jedenfalls, wenn es nach Charlotte Moor, dem Kopf der ungleichen Truppe, geht.

Eigentlich sollte Charlotte ein Karl werden, ihre Schwester Franziska ein Franz – wie in Schillers ca. 250 Jahre alten Vorlage „Die Räuber“. Im Original des deutschen Dramatikers sind sich die Geschwister nicht grün. In der modernen Fassung von Marlene Skala, die die Elftklässler des Kurses „Darstellendes Spiel“ am vergangenen Freitag aufgeführt haben, ist es ebenso: Die jüngere Franziska ist die Eifersüchtige, die sich um den Vater kümmert, jedoch die Ungeliebte gibt und Charlotte alles neidet, selbst ihren Verflossenen Volker. Den will sie haben! Und sei es mittels einer Scheinehe. Volkers Herz hängt jedoch an der großen Schwester, die inzwischen unter die Hausbesetzer gegangen ist.

Und so kommt es, dass er sich ihretwegen in Gefahr begibt. Auf Lottes Bitte, inzwischen Raub und Mord auf dem Gewissen, organisiert er für sie und ihre Mädels neue Kleider, einen Fluchtwagen und am Ende nützt es doch alles nichts. Das Gute hat gesiegt. Lennard Berndt hat sie alle überführt. In drei verschiedenen Outfits: als Tagesschausprecher, Kommissar und Polizist. Und jedes Mal, wenn er mit einer anderen Jacke auf die Bühne kam und so überaus sympathisch spielte, ging ein verzücktes Grinsen durchs Foyer.

Doch nicht nur Lennards Flexibilität war bemerkenswert. Stine Illner alias Nelly Fuchs, Mitglied der Räuberbande/Schauspielerin, rezitierte fortwährend aus den originalen „Räubern“. Und das zwei Stunden lang. Großartig! Franziskas Rolle teilten sich Jette Arendt und Kim Fresino. Beide spielten die jüngere Schwester mit einem so passenden Trotz. Ebenso fantastisch die Rolle der Charlotte: Impulsiv, standfest, textsicher. Charlotte Fehrmann und Neele Golein verkörperten sie toll. Die weiteren Räuberinnen, Klarissa Eggert (E.T.), Nonna Gies (Schwarz), Carolin Ewert (Grimm), Milena Marx (Alice), Charlin Milke (Sam) und Marie Nitsch (Spiegel), standen den anderen in Nichts nach, spielten ausdrucksstark und sorgten für die nötige Action auf der Bühne (– Girls just wanna have fun!). Mädels: Chapeau! Apropos: Stilecht spielte Alexander Knoop den alten Mohr in Zylinder und Sakko und überzeugte ganz verträumt als Literat und hin- und hergerissener Vater („Beide Töchter zerren an mir! Sie reißen mich in Stücke!“). Als Dritter im männlichen Bunde spielte Christoph Drawz den Volker. Sehnsüchtig, verliebt, vermittelnd, kurz: liebenswürdig.

Zwei Semester lang lasen, erarbeiteten und probten die Schüler unter der Leitung von Herrn Brethack, dessen Arbeit das Stück so konzentriert und professionell machte. Für die nötige Stimmung sorgte Herr Hyatt, ehemaliger Lehrer am Gymnasium Dorf Mecklenburg, an den Lichtreglern und so gab es perfekte Szenenwechsel.

Was ist der langen Rede kurzer Sinn, würde Schiller fragen? Es war ein wunderbarer Abend. Vielen Dank!                                                                   

Fotos: C. Buchholz

 

 

Vor zwei Wochen begann für uns Schüler der Oberstufe die Reise zu unserer Partnerschule in Dänemark. Vor einem halben Jahr hatten wir sie zu uns nach Dorf Mecklenburg eingeladen, nun wurde es Zeit für einen Besuch in Hadsten. Wir alle wurden herzlich empfangen und kamen uns beim gemeinsamen Abendessen wieder näher.

Der zweite Tag brachte viele Überraschungen, z.B. das dänische Schulsystem, das im Vergleich zu unserem kaum unterschiedlicher sein kann: Moderne Technik und sogar ein Fitnessstudio gehören dort mit zum Schulalltag. Was uns schon früh aufgefallen war, ist, dass Kunst eine sehr große Rolle spielt. Aus diesem Grund besuchten wir unter dem Motto "No man is an island" das Kunstmuseum in Aarhus, der Kulturhauptstadt 2017. Auf dem Dach des Museums befindet sich ein Regenbogenpanorama, das die Stadt in ganz verschiedenen Farben und Facetten zeigt.

An was denken wir beim Wort Skandinavien? Natürlich an Wikinger. Genau um diese ging es im Moesgaard Museum, in dem wir, auch wieder mittels moderner Technik, die Entwicklung Dänemarks zur Wikingerzeit mitverfolgen konnten.

Neben dem straffen Programm blieb auch noch Zeit für gemeinsame Unternehmungen mit unseren dänischen Austauschschülern. Nicht nur wir gaben unsere Sprache an sie weiter, sondern lernten mit viel Spaß auch von ihnen einheimische Wörter.

Nach drei tollen Tagen fiel uns der Abschied schwer, da es für manche wahrscheinlich das letzte Wiedersehen war.

 Celin, Sasna, Gini und Gina

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