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Schon fast zur Tradition geworden ist es, dass Herr Dr. Pietrzik zum Schuljahresende eine Persönlichkeit aus der Politik einlädt. In diesem Jahr kam die Bildungsministerin unseres Bundeslandes, Frau Birgit Hesse, in unsere Schule und beantwortete Fragen, die Schülern und Lehrern auf der Seele brannten.

Nachdem die Ministerin sich und ihren Aufgabenbereich kurz vorgestellt hatte, ergriff sie auch sofort die Gelegenheit, sich nach den Zukunftsplänen der Schüler zu erkundigen. Anschließend aber stellte sie sich den Fragen, die von Schülern und Lehrern an sie gerichtet wurden. Da sich die Schüler im Unterricht bereits mit einigen Streitfragen – wie beispielsweise dem Zentralabitur, der Inklusion und dem angedachten neuen Unterrichtsfach Medienkunde – auseinandergesetzt hatten, zielten ihre Fragen besonders auf diese Bereiche. „Sind die Abschlüsse gleichwertig, oder ist das Abitur beispielsweise in Bayern schwerer?“, war eine Frage, die gleich zu Beginn gestellt wurde. Frau Hesse erklärte, wie schwierig es ist, alle Bundesländer bei Fragen betreffs der Abiturprüfungen unter einen Hut zu bekommen und dass sie es für einen guten ersten Schritt hält, dass man sich durch die Erstellung von Aufgabenpools für die Prüfung überhaupt auf eine Angleichung des Niveaus einigen konnte. Auch die Themen Stundentafeln, Prüfungen und fehlende Lehrer wurden angesprochen; dies interessierte vor allem die anwesende Lehrerschaft. Die gute Nachricht, die die Ministerin mitbrachte, war, dass die Bundesregierung nun auch Investitionen im Bildungsbereich vornehmen will, so dass die Schulen besser ausgebaut und auf den neuen technischen Stand gebracht werden können.

Mit dem Versprechen, sich um die angesprochenen Probleme zu kümmern und Veränderungen auf den Weg zu bringen, verabschiedete sich die Ministerin von Schülern und Lehrern.

 

Text/Fotos: Sei.

Mit einem tollen Konzert verabschiedeten sich die Schüler der 6. Klassen vom Bläserklassenprojekt

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sie sich die jungen Musiker, ihre Eltern und Lehrer auf dem Grün neben der Sporthalle – die einen um zu zeigen, was sie gelernt hatten, die anderen, um das Ergebnis zu bewundern. Neben „School Spirit“, „Old MacDonald“ und „Tom Dooley“, was vom gesamten Orchester gespielt wurde, hatten die Schüler auch für jedes Register ein Stück eingeübt, mit dem sie ihr Können unter Beweis stellten. Hier hörte man neben den gern gespielten „Heut kommt der Hans zu mir“ und „Kaffee-Kanon“ auch exotischere Stücke wie die israelische Nationalhymne. Nachdem alle bestaunen konnten, welches Können die Schüler in den zwei Unterrichtsjahren erworben haben, spielte das Orchester „Mitmachlieder“. Frau Lange-Wolff forderte alle zum Mitklatschen und Mitsingen auf. „We will rock you“ war für diesen Zweck auch hervorragend geeignet. Nachdem noch einige schwierigere Stücke hervorragend gemeistert worden waren und die Schüler ihre Zertifikate in Empfang genommen hatten, verabschiedeten sich die Bläser traditionsgemäß mit dem Mecklenburger Heimatlied. Vorher aber hatten sie noch einen großen Wunsch geäußert: Herr Tiede, der auch zum Konzert gekommen war, sollte das Mecklenburger Heimatlied singen. Diese Aufgabe übernahm er gern und beendete somit zusammen mit den Musikern ein tolles Konzert.

Die abschließende Grillwurst hatten sich alle dann auch wirklich verdient.

So bleibt uns noch zu sagen: „Tschüss, Bläserklasse!“ und „Herzlich Willkommen im Blasorchester der Klassen 7 und 8!“, denn mehr als 30 Schüler haben den Wunsch, im nächsten Jahr weiter im Schulorchester zu spielen. Wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere tolle Konzerte.

Text/Fotos: Sei.

Jeder zweite Schüler nutzt Bus

118 Busengel in Nordwestmecklenburg engagieren sich ehrenamtlich

Wiebke Vehnor, Birk Ole Saathoff (rechts) und Fabian Pittelkow mit Nahbus-Chef Jörg Lettau bei der Auszeichnung.

Quelle: Foto: Jonas Wagner

Grevesmühlen. Der Job ist alles andere als leicht, er kostet Nerven und Zeit, vor allem am frühen Morgen, wenn die Bus-Engel in den Schulbussen von Nordwestmecklenburg für Ordnung sorgen.

Das Projekt „Busschule“ wird seit mittlerweile 17 Jahren von Verkehrsunternehmen im Land kostenfrei für Schulen angeboten und wird von vielen Schulen im Landkreis vielfältig genutzt. Jetzt erfolgte die Auswertung der aktuellen Saison. Jedes Jahr kurz vor den Ferien ziehen die beteiligten Organisationen Bilanz.

Die Kinder lernen in der Busschule, wie man sich sicher im und am Bus verhält, sie erfahren, was ein „toter Winkel“ ist und sprechen über Regeln für das angemessene Verhalten im Bus. Als Bus-Engel in den Fahrzeugen von Nahbus agieren Schüler der neunten bis zwölften Klasse. Drei von ihnen wurden im Rahmen der Auswertung ausgezeichnet. Wiebke Vehnor (Dorf Mecklenburg), Birk Ole Saathoff (Neukloster) und Fabian Pittelkow (Dorf Mecklenburg) erhielten Ehrenurkunden für die geleistete Arbeit. „Eine schwere Wahl, alle Bus-Engel leisten gute Arbeit“, sagte Sybille Runge, Vertreterin der Verkehrswacht Wismar und Umgebung. „Die Bus-Engel setzen sich für gutes Verhalten im Bus ein, und gehen dazwischen, wenn es zu Problemen kommt.“

Jonas Wagner – OZ 10.07.2017

...oder: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er ´was erzählen.

Gepäck einpacken in strömendem Regen – das gab es auch noch nie. Dann jedoch verlief die Fahrt ruhig und angenehm: Auf dem Handy daddeln, Musik hören, Stadt-Land spielen, Lügengeschichten erzählen, es muss einem schon etwas einfallen, um 22 (!) Stunden Busfahrt, inklusive Passkontrolle und Fährüberfahrt, gut zu überstehen. Das war aber nicht das Problem, der Anblick der Kalkfelsen von Dover bei unserer Ankunft entschädigte uns schon etwas für die schlaflose Nacht. Schlimm war der strömende Regen, der in Bournemouth gegen Mittag einsetzte, und da wir erst um 18.00 Uhr von unseren Gasteltern abgeholt werden sollten, hatten wir viel Zeit zu überbrücken. Der wirkliche Schock kam aber erst, als man uns sagte, dass es für 19 Schüler keine Gastfamilie geben würde. Vollkatastrophe, die ersten Tränen rollten. Alle Pläne und Listen wurden geändert: Für zwei Schüler wurde noch eine Gastfamilie gefunden, die „restlichen“ 17 sowie Herr Leinigen wurden in der „Residence“, einem Studentenwohnheim, untergebracht. (Appartements mit je sechs Zimmern (inkl. Du & WC) und einer Küche.) Essen im Restaurant, ca 7 min. Fußweg. Alle anderen Schüler fanden echt gute Gastfamilien, allerdings sehr weit entfernt von einander. „Wir haben eine sehr hilfsbereite, freundliche und offenherzige Familie abbekommen“, so Leonard, Nils, Marten und Fabian. „ Am ersten Abend gab es in der Residenz einige Probleme, weil auch die Leute dort von unserer Ankunft überrascht waren, aber am nächsten Tag war alles geklärt und es wurde sehr gemütlich“, sagen Cinja, Michelle und Lucy. „Abends gibt es spannende Runden mit gemeinsamen Spielen und gemütliches Kakaotrinken“, ergänzen Johannes, Leonie, Max, Arne und die anderen.

Am Mittwochvormittag war immer noch „frei“, und da hatten sich unsere Lehrer einen Ausflug ans Meer ausgedacht, nicht dass in Bournemouth kein Meer wäre! Aber es war total toll. Wir sind einen Weg auf der Steilküste entlang gewandert und hatten eine ziemlich weite – Sicht, und obwohl das Wetter nicht klar war, konnten wir die Isle of White mit den Needles sehen! Als wir wieder unten am Strand waren, machten wir ein Picknick, allerdings nur mit unseren Lunchpaketen, die sind aber auch in Ordnung. Natürlich haben wir viele tolle und verrückte Fotos gemacht!

Am Donnerstag waren wir in Winchester, David, der schon mindestens 75 Jahre alt ist, war unser Guide. Er hat uns viel über die ehemalige Hauptstadt von England (na, das war schon ganz lange her) und über Alfred the Great erzählt, über die Ritter der Tafelrunde und über Henry VIII, der auch unbedingt einen „round table“ haben wollte. Alles war gut verständlich. Einige von uns besichtigten noch die Great Hall, in der sich die Ritter getroffen und über „bad guys“ gerichtet haben.

Nach dem Unterricht heute fahren wir nach Portsmouth, alte Schiffe besichtigen – was das wohl wird, auf der HMS Victory, das war Lord Nelsons Schiff, herum zu klettern?

(Michelle Witt u. Mrs. Pe.)

 

Am 14.07.2017 erhielten unsere Zehntklässler in der MZH feierlich umrahmt ihre Abschlusszeugnisse. Angeführt von den beiden Klassenleitern schritten die Abschlussklassen, musikalisch unterstützt vom Schulorchester, an den stolzen Eltern vorbei in die Halle. Nach einigen literarischen Darbietungen von Schülern der 6. Klassen und den Grußworten der Schulleiterin, Frau Dr. Skodda, reflektierten Frau Jarzembinski und Herr Falk in ihren Abschlussreden die gemeinsame Zeit mit ihren Schützlingen und gaben zu verstehen, dass das Ende der Schulzeit nicht das Ende des Lernens sei. Nach der feierlichen Überreichung der Zeugnisse verabschiedeten sich die Klassen 10 A und B mit eindrucksvollen Dankesreden von ihrer Lehrerschaft, um freudestrahlend ob des letzten Momentes als Schüler den Ausmarsch zu absolvieren.

RL

 

 

 

 

Entsprechend dem diesjährigen Motto Abi heute / Captain Morgen / 12 JAHRE RUM hat Frau Winkelmann in ihrer allerletzten Ansprache an ihre 12I deren Schulzeit mit vielen anschaulichen Bildern aus der Seefahrt passieren lassen, aber auch einen ebenso maritimen Ausblick in die Zukunft gewagt.

Am vergangenen Sonnabend, den 8.07.2017, erhielten die frisch gebackenen Abiturienten unserer Schule ihre (Kapitäns-) Patente.

„Und sind es doch nicht die Sterne (..nach denen ihr greift), so kommt in diesen Tagen doch ein Gefühl von Freiheit auf. Selbstbestimmung und die weite Welt… Probiert euch aus, es gibt immer zwei Wege, eine Insel zu umfahren, aber wisst immer, wo der heimatliche Hafen ist.“ Diese Worte ihrer ehemaligen Klassenleiterin, ihrer Wegbegleiterin für sechs lange Jahre, haben bestimmt jeden Einzelnen erreicht, auch die Abiturienten der Klasse 12II.

Nicht nur die Grußworte der Schulleiterin Frau Dr. Skodda und der beiden „Kapitäninnen“ Frau Schleuß und Frau Winkelmann, sondern auch die Gedichte von Victoria Wahlbrink „Fernweh“, vorgetragen von Stine Illner und „Berufswahl“ von Anna-Lena Urban, vorgetragen von Klarissa Eggert, begeisterten.

Herzlichen Glückwunsch allen Abiturienten/Innen zum erfolgreichen Schulabschluss!

Ein besonderer Glückwunsch gilt Jenny Hundt mit einem Notendurchschnitt von 1,3 sowie Christopher Lenz und Nina Schiemann mit einem Durchschnitt von 1,5.  

Einige unserer Abiturienten wurden für ihr besonderes Engagement in den verschiedensten Bereichen geehrt: Kira Grünthal für ihr gesellschaftliches Engagement, Vanessa Grabow für ihre musikalischen Einsätze und Laura Sophie Ehlers für ihren Einsatz als langjährige Klassensprecherin und Organisatorin.

Frau Winkelmann verabschiedete sich mit den Worten: „In ca 30 Minuten werde ich von Bord des Schiffes mit Namen 12I gehen. Das Schiff ist dann führungslos, aber nicht verloren.

DAS sind unsere Schüler niemals. Alles Gute für eure Zukunft! (Pe.)       

 

       

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