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Am vergangenen Sonntag fand das mit vielen Überraschungen gespickte Jubiläums-Weihnachtskonzert der Bläser unserer Schule statt. Schon eine halbe Stunde vor Beginn war die große Mehrzweckhalle in Dorf Mecklenburg gut gefüllt. Ehrengäste, Eltern, Lehrer, Schüler und natürlich die Bläser der Klassen 5-10 sowie ehemalige Schüler nahmen mit Kaffee, Kuchen und Plätzchen, heißem Apfelsaft, Kakao und Glühwein an Tischen oder auf der Tribüne Platz.

Orchesterleiterin und Musiklehrerin Undine Lange-Wolff eröffnete das zweistündige Konzert mit einem Rückblick auf die mittlerweile zehnjährige Geschichte des Yamaha-Bläserprojekts, das mit der Gründung der KGS Dorf Mecklenburg ins Leben gerufen wurde. „Schulleitung und Gemeinde waren von der Idee begeistert.“, sagte sie. „Die Gemeinde förderte den Aufbau unseres Projekts sogar mit 25.000 Euro. Heute möchten wir uns aber nicht nur für die fortwährende finanzielle Unterstützung bedanken, sondern auch für die Möglichkeit, den Hort, die Turnhalle und die Aula für Proben nutzen zu dürfen. Gestartet sind wir mit vier Registern, mittlerweile sind es acht.“ Ohne die vielen zuverlässigen Partner wäre das Projekt niemals das geworden, was es mittlerweile ist: ein großartiges Aushängeschild der Schule. Der Dank dafür galt allen Register- und Musiklehrern, der Musikschule Wismar um Jana Rohloff, dem Förderverein, der Druckerei Körner, die die T-Shirts der Bläserklassen sponsert und den Klassenlehrern der 5. Klassen. Nicht vergessen werden durften dabei natürlich auch Hallenpersonal und Hausmeister, die immer tatkräftig mit anpacken.

Daraufhin eröffneten die Bläser der 5. Klasse das musikalische Programm. Obwohl die Mädchen und Jungen erst seit acht Wochen auf ihren Instrumenten spielen, begeisterten sie das Publikum mit sieben tollen Titeln – und ließen sich ihr Lampenfieber ebenso wenig anmerken wie Musiklehrerin Dorit Radtke, für die die Leitung der Bläser ebenfalls Premiere war.

Die 6. Klassen stellten zum Jubiläum drei neue Stücke vor, unter anderem eins mit ganz neuen Klängen, die „Japanische Kirschblüte“. Sie beendeten ihren Auftritt mit „Fröhliche Weihnacht überall“ und luden dabei alle Gäste zum Mitsingen ein.

Auch das Orchester der Klassen 7 und 8 trug mit Liedern wie „Rudolph, the red-nosed Reindeer“ und dem Stück „Do you want to build a snowman?“ aus dem Film „Die Eiskönigin“ zur weihnachtlichen Stimmung bei.

Doch nicht nur die Schüler zeigten, wie begeistert sie von Blasmusik sind, sondern auch die Registerlehrer, ehemalige Bläserschüler und die Familie Illner, deren Stücke gelungene Überraschungen waren.

Im großen Finale stellte das Schulorchester 9/10, dem sich spontan einige Ehemalige anschlossen, sein Können mit Auszügen aus „Das Phantom der Oper“, „Poker Face“ von Lady Gaga oder „Last Christmas“ unter Beweis.

Traditioneller Abschluss des Konzerts war das Zusammenspiel aller Klassenstufen sowie das Mecklenburger Heimatlied, bei dem die gesamte Halle stand und mit großem Applaus versicherte, wie gelungen der Jubiläumsnachmittag war.

 

Text: Sei./Tau.

 

 

 

Unser Schulgelände ist seit dem vergangenen Freitag um einen Baum reicher: Einige von euch Schülern und Lehrern haben vielleicht das Werkeln hinter Haus IV bemerkt – mit großer Technik wurde ein Baum gepflanzt.

Endlich, nach drei Monaten, konnte der Baum, den das Ursulinenkloster uns zum 10-jährigen Jubiläum geschenkt hatte, gepflanzt werden. In ihren Grußworten auf der Festveranstaltung zu unserem Jubiläum konnte die anwesende Schwester Teresa nur auf ein Bäumchen verweisen. Es hat ein wenig gedauert, bis tatsächlich der Baum gepflanzt werden konnte.          

Nun soll er wachsen. (Pe.)

 

 

In den letzten drei Novemberwochen wird vielen Schülern auf dem Schulhof oder auch im Klassenraum ein neues Gesicht begegnet sein.

Frau Mirela Mihaela Popa aus Rumänien verbrachte diese Zeit als Gastlehrerin an unserer Schule. Sie kam mit dem Pädagogischen Austauschdienst nach Deutschland, um mehr über das deutsche Schulwesen und das Leben in Deutschland zu erfahren. Frau Popa unterrichtet normalerweise in Timisoara in Westrumänien an der Nikolaus-Lenau-Schule, einer deutschen Schule. Dort lehrt sie Geografie auf Deutsch. Es gibt große Unterschiede zwischen dem deutschen und dem rumänischen Schulsystem", berichtete Frau Popa. Und das nicht nur in den Stunden, sondern auch bei der Gestaltung der Pausen. Mir gefällt es sehr, dass die Schüler hier mehrere lange Pausen haben und für sie die Möglichkeit besteht, sich auf dem Schulhof auszutoben".

Während ihrer Zeit an unserer Schule hospitierte sie nicht nur in Fächern wie z.B. Fremdsprachen, Geografie, Werken, Philosophie, Musik, Geschichte oder Deutsch, sondern nahm in einigen Klassen auch die Gelegenheit wahr, ihr Land näher vorzustellen.

Für Frau Popa waren die drei Wochen an unserer Schule eine interessante Zeit mit vielen neuen Erfahrungen.

Ein großes Dankeschön an alle Lehrer, die die Hospitationen in den Fächern ermöglicht haben.

(Text: Sei.)

Auch wenn bis zum kommenden März noch ein bisschen Zeit vergeht, ist es für die Zehntklässler des gymnasialen Zweigs schon jetzt wichtig, sich ihrer Berufswünsche bewusst zu werden. Warum? Dann geht es in die erste Runde der Wahl ihrer zukünftigen Prüfungsfächer auf grundlegendem und erhöhtem Anforderungsniveau im Abitur. Bis dahin sollten sie einschätzen können, ob sie eher sprachlich begabt sind und später in einem solchen Bereich arbeiten möchten oder doch eher ein Faible für Zahlen und die Naturwissenschaften haben, oder vielleicht beides? Lassen sich diese Zweige auch verbinden? Diese Frage gilt es in den nächsten Wochen zu beantworten.

Der Grundstein dafür ist bereits in der neunten Klasse im Zuge der Berufsorientierung gelegt worden, als die Schüler theoretisch und praktisch in verschiedene Bereiche, z.B. im Architektur- oder Filmbüro, schnuppern konnten. Da die Vielfalt der Studiengänge und Ausbildungsberufe jedoch groß ist, kümmert sich Frau Pabst neben ihrer Lehrtätigkeit in den Fächern Geschichte und Geografie zusätzlich um die Studienorientierung. Um eine erste Hilfestellung zu bieten, fuhr sie zu Beginn des laufenden Schuljahres mit den Schülern zur Jobfactory nach Rostock. Dort war es Aufgabe, den Dschungel der unzähligen Studien- und Ausbildungsangebote etwas zu lichten und sich an einem Vormittag über Hoch- und Fachhochschulstudiengänge, das duale Studium, Ausbildungsberufe und verschiedene Einrichtungen, wie z.B. die Universitäten Mecklenburg-Vorpommerns zu informieren. Die Schüler hatten im Anschluss nach eigener Aussage viele Eindrücke zu verarbeiten, sind zum großen Teil in ihrer bisherigen Wahl bestärkt worden, haben aber auch Ideen verworfen und neue Interessenfelder gefunden.

Ende Oktober stellte sich Frau Colwig, Berufsberaterin für Abiturienten von der Agentur für Arbeit, den Schülern vor, referierte über die Möglichkeiten, ihre Arbeit in Anspruch zu nehmen und vereinbarte dann auch Termine für individuelle Einzelberatungen, die einige Schüler in Anspruch nahmen.

So bleibt zu hoffen, dass den Schülern die Wahl der Prüfungsfächer im März dank der Arbeit der Studienorientierung und -beratung ein bisschen leichter fällt und die Motivation, ihre persönlichen Voraussetzungen dafür zu erfüllen, groß ist. Denn wie sagte Gedächtnistrainer Gregor Staub: Nur, wer will, schafft es auch.

 

– so hieß es vor Kurzem an unserer Schule.

Wieder einmal waren zwei Schauspieler dieser Theatervereinigung, David und Silke Groves, bei uns und zeigten allen Schülern der 7., 8. und 9. Klassen, dass man englisches Theater durchaus verstehen kann. 

Auf unterhaltsame Art wurden so einige Botschaften übermittelt: Man muss sich nicht ständig mit einem Karton gegen den Kopf schlagen, nur weil es die „coolen guys“ vorgemacht haben… oder dass man sich fürchterlich langweilt, wenn es nichts mehr zu erstreben gilt – nun, dann ist man in der Hölle. Das größte Vergnügen hat aber sicherlich der selbst gedrehte Western bereitet, in dem so manche/so mancher eine tolle Rolle übernehmen durfte und das Publikum auf Anweisung von „Sam“, der Schauspielerin, eine absolut taugliche Geräuschkulisse gestaltet hat – von der Auftaktmelodie (dinderindindinderindin…) bis hin zu den sechs Schüssen, die das Duell der Westernhelden beendeten und der Schicksalsmelodie, als die Kleinstadtschöne und der Held sich fanden…

Vielleicht gibt es in zwei Jahren ja ein weiteres „Welcome“ – Spaß ist bestimmt auch dann garantiert. (Pe.)

                                                                                                                                                                                                                  Am Dienstag war Gregor Staub in unserer Schule zu Gast und verblüffte die Schüler, Lehrer und Eltern mit seinen Gedächtnistricks, die jeder mit ein bisschen Übung lernen kann.

Zwei Dinge braucht es dazu im Vorfeld jedoch schon: Erstens sollte man sein Gedächtnis trainieren wollen und zweitens an sich glauben, denn nur mit der nötigen Selbstsicherheit, die sich erst nach einigen Wiederholungen und Lernerfolgen einstellen kann, klappt es dann auch mit dem "mega memory", dem Supergedächtnis.

Der studierte Betriebsökonom, der es früher selbst schwer hatte, sich Dinge zu merken, brachte den Schülern im Laufe des Vormittags und Abends u. a. bei, wie einfach es sein kann, Namen und Zahlen zu behalten sowie Sprachen zu lernen.

Hätten Sie gedacht, dass eine Tafel, ein Stift und ein Basketballkorb dabei helfen können, sich die amerikanischen Präsidenten, die 28 Länder der EU und berühmte Komponisten samt ihrer wichtigsten Werke zu merken? Gregor Staub hat es vorgemacht und alle machten erfolgreich mit. So sei es mit ein bisschen Training auch kein Problem mehr, 200 Vokabeln pro Nachmittag zu lernen. Ein Traum für viele Schüler, die am Dienstag innerhalb von vier Minuten schon bis 10 zählen konnten – auf Thailändisch wohlgemerkt. Die amerikanischen Präsidenten waren da schon längst abgespeichert.

Alles in allem war das Gedächtnistraining eine verblüffende, interessante und Mut machende Veranstaltung, die mit der Erkenntnis endete, dass nichts so schwer ist, wie es scheint – jedenfalls das Lernen dank Gregor Staub nicht mehr.

 

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